Mieten oder Kaufen Rechner

Mieten oder Kaufen Rechner Österreich

Mit Hilfe unseres Mieten oder kaufen Rechners erfahren Sie schnell & einfach, was aus rein finanzielle Sichtweise die bessere Entscheidung wäre. Natürlich sollten Sie bei dieser Entscheidung jedoch auch andere Faktoren einbeziehen. Dazu zählen sowohl die private Situation, mögliche Jobwechsel, mögliche Umzüge und auch die Familienplanung. All diese Faktoren können wir natürlich in unserem Kaufen oder Mieten Rechner nicht berücksichtigen. Falls Sie noch Fragen zu den Ergebnissen der obigen Berechnung haben, können Sie jederzeit gerne einen unserer Finanzierungsspezialisten kontaktieren. Mit diesem gemeinsam können Sie auch den idealen Zeitpunkt für eine mögliche Immobilienanschaffung bzw. -finanzierung in einem gemeinsamen Termin berechnen.

Immobilie mieten oder kaufen?

Angenommen, Sie mieten Ihr Leben lang ein Haus. Welchen Betrag würden Sie sich im Vergleich zum Hauskauf ersparen? Und wenn Sie schon jetzt sagen, Sie würden sich gar nichts ersparen: Welche Punkte sprechen dann gegen den Hauskauf?

 

 

Wer sich einmal die Zeit nimmt, und die bisher geleisteten Mietbeträge zusammenzählt, wird schnell feststellen, dass er sich mit diesem Betrag schon eine eigene Immobilie hätte finanzieren können. Die Überlegung, sich ein eigenes Haus zu kaufen, ist daher auf jeden Fall vernünftig.

Aber es gibt nicht nur Dinge, die für den Hauskauf sprechen. Den wesentlichen Faktor, den Faktor Geld, wollen wir Ihnen jedoch als ersten Punkt näherbringen, bevor wir zum Schluss darauf eingehen, in welchen Fällen Sie sich besser für eine Mietwohnung entscheiden sollten.

Ein Rechenbeispiel

Sagen wir, Sie zahlen 900 Euro Miete monatlich für eine Wohnung mit einer Größe von 80 m2. Sie zahlen also im Jahr 10.800 Euro Miete. Schon nachdem Sie zehn Jahre Miete bezahlt haben, sind Sie also auf 108.000 Euro, die Sie in Ihre Mietwohnung investiert haben.

Hätten Sie den Mietbetrag zehn Jahre lang weglegen können, wäre damit schon ein Haus finanzierbar gewesen. Zugegeben: Um diesen Betrag kaufen Sie ein sehr günstiges Haus in einer günstigen Gegend Österreichs.

Nach zwanzig Jahren verdoppelt sich der geleistete Mietbetrag auf gesamt 216.000 Euro. Und dafür bekommen Sie dann auch schon ein ziemlich schmuckes Häuschen. Natürlich kommt es auch hier wieder auf die Gegend an.

Jetzt nehmen wir an, Sie würden um hundert Euro weniger, also 800 Euro, in eine Finanzierung stecken. Sie investieren also in ihr eigenes Zuhause, und zahlen monatlich hundert Euro weniger. Und zwar nicht an Ihren Vermieter, sondern an die Bank. Sie haben 10.000 Euro Eigenmittel gespart, und sich von der Bank um rund 250.000 Euro ein nettes Häuschen finanzieren lassen (Zins 0,95%).

Um 250.000 Euro können Sie sich schon ein anspruchsvolles Häuschen kaufen. Ihr Leben spielt sich damit nicht mehr auf 80 Quadratmetern, sondern auf, sagen wir, 120 bis 180 m2 ab. UND: Sie genießen ihren Garten, in dem Sie es sich mit Terrasse, Grill und Pool so richtig gemütlich machen.

Das Ass, das Sie dabei noch im Ärmel haben: Nach dreißig Jahren ist Ihre Immobilie ausbezahlt, und Sie verabschieden sich sorgenfrei in die Pension. Ziemlich viele Vorteile dafür, dass Sie monatlich um 100 Euro weniger zu berappen haben. Finden sie nicht?

Die Nachteile

„Aber da sind ja noch keine Betriebskosten dabei!“, hören wir schon den ersten Kritiker rufen. Ja, das stimmt. Um Ihnen das Rechenbeispiel zu verdeutlichen, haben wir absichtlich auf die Berücksichtigung zu vieler Kriterien verzichtet.

Dann sehen wir uns einmal gemeinsam die Betriebskosten an. Zu den Betriebskosten zählen folgende Ausgaben:

  • Grundsteuer
  • Wasser
  • Kanalanschluss
  • Müllgebühren
  • Rauchfangkehrer

Diese fünf Ausgaben werden in der Regel in die Mietkosten einkalkuliert. Ja, auch die Grundsteuer. Der Vermieter wird seine zu zahlende Grundsteuer als „öffentliche Abgabe“ anteilig an Sie weiterverrechnen.

Alle weiteren anfallenden Beträge sind auch bei der Mietwohnung nicht im Mietpreis inkludiert:

  • Wartung & Service (in der Wohnung z.B. Schädlingsbekämpfung, außertürliche Reinigung, Beschädigungen)
  • Versicherung
  • Strom
  • Heizung

Die Betriebskosten für ein Haus

Die Grundsteuer auf den Besitz von Grund und Boden in Österreich kann, je nach Wert des Eigentums, einige hundert Euro im Jahr betragen. Abgeführt wird der Betrag in Teilbeträgen. Mit einer Ausnahme: Beträgt der Jahresbetrag weniger als 75 Euro, muss der Hausbesitzer die Grundsteuer im Ganzen abführen. Es handelt sich bei der Grundsteuer also um einen überschaubaren Betrag, der dem Hausbesitzer in der Regel keine allzu tiefen Sorgenfalten bereitet.

Wasser und Kanalanschluss für ein Haus

Laut einem Artikel des Vereins für Konsumentenschutz (1) beträgt der durchschnittliche pro-Kopf Wasserverbrauch rund 135 Liter täglich, was demnach ein jährliches Durchschnittsvolumen von 50.000 Litern oder 50 m3 pro Kopf bedeutet. Der Kubikmeterpreis für Trinkwasser ist von Gemeinde zu Gemeinde verschieden, und beträgt durchschnittlich ca. 1,47 Euro. Der von uns recherchierte günstigste Wasserbezugspreis lag bei 1,10 (Traunstein und Wieselburg), die höchste Grundgebühr fanden wir mit 1,86 Euro in Wien.

Der durchschnittliche jährliche Wasserbezugspreis beträgt also bei einer vierköpfigen Familie um die 353,- Euro inklusive Mehrwertsteuer. Dazu kommen noch weitere Beträge wie die WassermesserBereitstellungsgebühr, dessen Höhe sich nach dem Durchlassvolumen in m3 / h orientiert, und die Wasseranschlussabgabe. Ebenfalls noch nicht im Preis berücksichtigt sind die Kanalgebühren. Auch die Wasserabgaben müssen nicht auf einmal, sondern können quartalsweise in Teilbeträgen bezahlt werden. Alles in allem also ebenfalls kein Betrag, der Grundbesitzer in den Bankrott treibt.

Hinweis: Genauere Angaben zu den Wassergebühren entnehmen Sie in den meisten Fällen auf den jeweiligen offiziellen Gemeinde-Homepages.

Die Müllgebühren für ein Haus

Ebenfalls von der Gemeinde eingehoben werden die Müllgebühren. Sie richten sich nach dem Volumen in Liter und dem Entleer-Rhythmus. Wenn sie mit 120 Litern und einer 34-maligen Entleerung im Jahr auskommen, wird beispielsweise in Wien ein Jahresbetrag von 155 Euro fällig. Benötigen Sie die Abholung des doppelten Volumens, und kommt die Müllabfuhr 52 Mal, erhöht sich diese Abgabe auf 310,- Euro. Also auch die Müllgebühr wird Ihnen nicht Ihr Haus kosten.

 

Der Rauchfangkehrer für ein Haus

Auch die Gebühren für den Rauchfangkehrer fallen in Österreichs Bundesländern ganz unterschiedlich hoch aus. So gibt die Stadt Wien als Mindestjahrestarif einen Betrag von 56,18 Euro an, während im Burgenland die Kehrobjekte grundsätzlich nach Nennwärmleistung abgerechnet werden. Für ein Kehrobjekt mit Feuerstätten über insgesamt 150 Kw Nennwärmleistung inklusive Fänge, die bestiegen werden müssen, werden hier rund 71 Euro fällig.

Die Überprüfungen bzw. Reinigungen sollten in einem Haus, das mit festen Brennstoffen beheizt wird, vier Mal im Jahr durchgeführt werden, mit Heizöl oder Gas beheizte Immobilien sollten ein Mal jährlich kontrolliert und gereinigt werden. Luftfänge und Abgasanlagen werden alle zwei Jahre gecheckt.

Die Rauchfangkehrergebühren steigen also mit der Art, wie Ihre Immobilie beheizt wird. Rechnen Sie bei Ihrer Überschlagsrechnung mit einem jährlichen Betrag zwischen 150 und 300 Euro. Die genauen Kehrtarife, die in Ihrem Bundesland anfallen, können Sie in den meisten Fällen auf den offiziellen Homepages der Bundesländer abrufen.

 

Betriebsausgaben insgesamt für ein Haus

Die genauen Betriebsausgaben für Ihre Immobilie sind hier nur schwer zu ermitteln. Zu uneinheitlich sind die Preise. Wenn Sie zur erstmaligen überschlagsmäßigen Berechnung für Ihr Häuschen Betriebsausgaben von rund 1.100 Euro jährlich veranschlagen, liegen Sie nicht verkehrt. Das heißt, rechnen Sie damit, sich für anfallende Betriebsausgaben rund 100 Euro auf die Seite zu legen.

 

Und da sind wir dann wieder bei den 900 Euro, die Sie vorher in der Mietwohnung hingeblättert haben! Aber noch immer haben Sie das gleich Ass im Ärmel, wie zu Beginn dieses Artikels: Nach 30 Jahren gehört das Haus Ihnen, und dann zahlen Sie nur noch die 100 Euro Betriebskosten. Im Gegensatz zur Mietwohnung, die Sie schlimmstenfalls vor Pensionsantritt räumen müssen, weil Sie sich die hohen Kosten nicht mehr leisten können.

 

Rechtlicher Hinweis:

Dieses Kalkulationsmodell bzw. das Berechnungsbeispiel dient nur zur persönlichen Information und stellt kein verbindliches Angebot dar. Über Ihre maßgeschneidertes Finanzierungskonzept informieren Sie sich am besten direkt bei uns.

Bei der Berechnung des oben angegebenen Kalkulationsmodells gehen wir von einem durchschnittlichen Zinssatz mit hypothekarischer Besicherung aus, gerne können Sie die Werte verändern und Ihr eigenes Berechnungsmodell erstellen. Die Kalkulation erfolgt unter Berücksichtigung der Finanzierungsnebengebühren.

Was kann ich mir leisten?

› zum Kreditrechner

Immer gut informiert

› Newsletter abonnieren
doc

ANFRAGE STELLEN

Stellen Sie ganz einfach und schnell Ihre unverbindliche, persönliche Anfrage.

Angebot anfordern