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Haushaltsbudgetrechner

Bevor man sich für den Kauf oder Bau eines Eigenheims mittels Kreditfinanzierung entscheidet, sollte man sein Haushaltsbudget durchrechnen. Nur so kann man herausfinden, welche monatlichen Belastungen tragbar sind. Diese sind die Basis für die Wahl des richtigen Immobilienkredits. Gerne können dir unsere Finanzierungsspezialisten bei der Status-Quo Analyse und einer ausführlichen Beratung behilflich sein.

Du möchtest dir sofort ein Bild von deiner finanziellen Ausgangslage machen? 
Wir haben einen Haushaltsbudgetrechner erstellt, mit dem du in weniger als einer Minute weißt, was dir im Monat von deinem Einkommen übrig bleibt, und wie viel Kredit du dir daher leisten kannst.

Einnahmen - Gehalt

Die Basis des Rechners bildet die Summe aller monatlichen Netto-Einnahmen des Haushalts, die in der ersten Zeile eingetragen werden. Wenn du über mehrere Jobs verfügst, oder andere fixe monatliche Einnahmen hast, zähle diese zusammen.

Wir verzichten hier bewusst auf Zusatzeinnahmen wie 13. und 14. Gehalt und mögliche Prämien, die nicht Fixbestandteile des Einkommens sind. Das ist Geld, dass für andere Ausgaben wie Urlaub, Möbel oder andere, einmalige Ausgaben zur Verfügung stehen sollte.

Private Ausgaben

Im nächsten Abschnitt werden alle Ausgaben eingetragen. Wir haben versucht, die wichtigsten Kostenpunkte für Privathaushalte anzugeben, ohne den Rechner zu unübersichtlich werden zu lassen.

Wenn du Ausgaben hast, die nicht hier aufgeführt sind, dann verwende einfach eines der anderen Felder.

  1. Betriebskosten
    Wenn eine gebrauchte Immobilie gekauft wird, liegen die Betriebskotenabrechnungen und –vorschreibungen schon vor. Den Wert kann man also direkt übernehmen. Wenn sich das Haus oder die Wohnung noch im Bau oder gar in der Planungsphase befindet, macht es Sinn, mit einem Schätzwert zu rechnen. Für eine Schätzung nimm am besten die Quadratmeterzahl und multipliziere mit € 2,20, um die ungefähren Betriebskosten zu ermitteln.
  2. Medien
    In diese Zeile wird die Summe aller Ausgaben für Medien jeglicher Art eingetragen. Von der GIS-Gebühr, über das Zeitungsabo bis zu Netflix und Spotify. Das Internet sowie die Telefonkosten aller Haushaltsmitglieder zählen ebenso zu den Medien.
  3. KFZ
    Alle mit dem Auto in Verbindung stehenden Kosten gehören in diese Rubrik. Das sind Anschaffungskosten ebenso wie Treibstoff, Versicherung, Wartung und Reparaturen. Auch Mitgliedschaften bei Autoclubs (ARBÖ oder ÖAMTC) und die Vignette oder mögliche Mautzahlungen, falls du als Pendler unterwegs bist, sollten berücksichtigt werden.
  4. Alimente
    Hier fallen sämtliche Alimente und Unterhaltszahlungen hinein, die Haushaltsmitglieder zu zahlen haben. Seien es monatliche Zahlungen für Kinder oder mögliche Unterhaltskosten für Partner aus früheren Beziehungen.
  5. Sparformen
    Hier ist die Summe aller Sparpläne einzutragen, egal wem diese zugutekommen. Es geht rein um die Ausgabe. Ob es sich dabei um Bausparer, Fonds oder ETF-Sparpläne handelt, spielt keine Rolle.
  6. Versicherungen
    Die nächsten beiden Zeilen sind den Versicherungen gewidmet. Die obere Leiste erfasst die Kosten für Sachversicherungen, die zweite die persönlichen Versicherungen. Wichtig ist, dass sämtliche Versicherungsausgaben auch eingetragen werden, damit die monatlichen Belastungen realistisch dargestellt werden können. Weniger wichtig ist dabei, in welche der beiden Zeilen welche Kosten eingetragen werden.
  7. Bestehende Kredite
    Wenn du bereits einen oder mehrere Kredite zurückzahlst, trage hier deine monatlichen Raten ein. Falls nicht, bleibt dieses Feld leer.
  8. Wohnbauförderung Rückzahlung
    Dasselbe gilt für die Wohnbauförderung. Solltest du eine solche laufend zurückbezahlen, trage die monatlichen Fixkosten bitte hier ein.

Lebenserhaltungskosten

Nun sind wir im variablen Kostenbereich angelangt. Der angegebene Richtwert von zirka € 450,- für eine Person und € 700,- für einen Zweipersonenhaushalt muss nicht stimmen. Dies ist nur ein Anhaltspunkt. Allerdings ist dass in etwa der Wert, mit dem Banken das Haushaltsbudget berechnen. Insofern sollten die Werte nicht deutlich darunter liegen.

Wieviel jeder Konsument im Monat für Lebensmittel, Kosmetika, Arzneimittel und Haushaltsartikel ausgibt, ist sehr individuell und hängt von den Lebensgewohnheiten ab. Wer häufig auswärts isst, hat höhere monatliche Ausgaben als jemand, der selbst kocht. Manche Haushalte geben viel Geld für Kleidung aus, andere sind wieder auf teure Medikamente angewiesen.

Stelle dabei anhand deiner variablen, monatlichen Ausgaben fest, in welchem Bereich du liegst. Bleib dabei möglichst realistisch, denn in der Regel will sich niemand wegen eines Kredits zu sehr einschränken.

Vorlage oder Hilfe bei der Erstellung der Haushaltsrechnung

Du hättest gerne eine exakte Rechnung?

Dann machen am besten eine Statusanalyse mit unseren Finanzierungsspezialisten! Die helfen, deine Ausgabenposten zu sortieren und Klarheit in die finanzielle Ausgangslage zu bringen. Wichtig ist auch, die passende Laufzeit zu ermitteln, damit die monatlichen Raten auch genau in das Budget passen. Schick uns gerne deine unverbindliche Anfrage, wir freuen uns auf ein Gespräch!