Checkliste für den Grundstückskauf

Ein Grundstückskauf ist zwar der einfachste Immobilienerwerb, beachten sollte man dennoch viel. Vom Flächenwidmungsplan bis zum Grundbuch gibt es viele relevante Punkte die man als Käufer prüfen sollte.

Autor: Mario Schantl
Position: Geschäftsführer

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Inhaltsverzeichnis

Auswahl und Besichtigung des Grundstücks

Bei der Auswahl des Grundstückes und vor Ort sollte einiges beachtet werden um spätere Enttäuschungen oder finanzielle Risiken zu vermeiden:

  • Lage, Lage, Lage! Gerade beim Grundstück einer der wichtigsten Parameter.
    • Hier gilt es gut abzuwägen wie viel man ausgeben möchte und wie wichtig einem die Nähe zur nächsten Stadt ist.
    • Welche Infrastruktur befindet sich in unmittelbarer Nähe?
    • Wie weit sind Nachbarn entfernt?
    • Wo kann noch zugebaut werden?
    • Besteht Gefahr von Lärm durch Züge, Flugverkehr, Straßenlärm etc.
    • Wie sieht es mit Industrie in der Umgebung aus?
  • Größe: je nachdem womit das Grundstück bebaut werden soll, sollte man die Grundstücksgröße wählen, gängig sind:
    • ca. 400m² für Reihenhäuser oder Doppelhaushälften
    • 600 – 800m² für freistehende Einfamilienhäuser
    • ab 800m² je nachdem welche Gartenwünsche man hat
  • Ist das Grundstück eben und frei zugänglich?
  • Ist das Grundstück bereits aufgeschlossen (Anschlüsse für Telefon, Strom, Wasser, Abwasser)?
  • Besteht Gefahr durch Hochwasser, Hangrutsch oder andere Umweltkatastrophen?

Checkliste_Grundstueck-kaufen

Grundbuch und Flächenwidmungsplan prüfen

Die beiden Dokumente gehören zum wichtigsten vor dem Grundstückskauf.

  • Grundbuch: hier geht es vor dem Kauf nur darum, abzuklären dass keinerlei Lasten auf dem Grundstück vorhanden sind. Dies könnten Wegerechte, oder Wohnrechte sein, aber auch viele andere Punkte die mit dem Vorbesitzer oder den umliegenden Grundstücken zu tun haben.
  • Flächenwidmungsplan: Ein Baugrundstück sollte nach ihren Wünschen bebaut werden dürfen. Was möglich ist, zeigt der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan, den man auf der entsprechenden Gemeinde erhält.

Kaufnebenkosten bei einem Grundstück

Grundsätzlich fallen die selben Kaufnebenkosten an, wie bei einem Immobilienerwerb für ein Haus oder eine Eigentumswohnung:

  • Zur Berechnung dient unser Nebenkostenrechner
  • Grundbucheintragung 1,1%
  • Grunderwerbsteuer 3,6%
  • Notarkosten 1-2%
  • Immobilienmakler 3%

Wird das Grundstück fremdinanziert außerdem noch die Finanzierungsnebenkosten, bestehend aus:

  • Grundbucheintragung Bank 1,2%
  • Bearbeitungsgebühr 3%

Kaufabwicklung und Kaufvertrag

Jetzt wird es Ernst, ein Notar unterstützt den Käufer und Verkäufer aber und verhindert wirtschaftliche Risiken.

  • Um eine problemlose Abwicklung zu gewährleisten, ist ein Notar mehr als nur empfehlenswert.
  • Im Kaufvertrag müssen alle besprochenen Punkte enthalten sein. Mündliche Zusagen sollten nicht getroffen werden.
  • Achten Sie im Kaufvertrag auch darauf, dass alle Käufer eingetragen sind und die Daten stimmen, wie Adressen, Geburtsdaten aber auch die Grundstücksnummer.
  • Die treuhändische Kaufabwicklung über den Notar gewährleistet dass alle Zahlungen richtig ankommen.
  • Nach dem Kauf werden die Grunderwerbsteuer und Grundbuchseintragungsgebühren vom Notar angestoßen.

 

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